Weinbar und Restaurant Mozarella Bar

Weinbar und Restaurant Mozarella Bar

Die Mozarella-Bar ist der letzte Clou des Contandino Clans, der mit seinem Restaurant seit Jahren in der Auguststrasse verwurzelt ist. Die Mozarella-Bar ist jetzt dort, wo das Restaurant lange war, bevor es wegen Renovierung einige Häuser weiter ziehen musste: An der Ecke August/Joachim, schön gelegen zwischen Spielplatz, dem Hackbarths, Piadina Bar und der Milchhalle. Eine durchaus lebreiche, kleine und gemütliche Nachbarschaftsecke, auf die man von der Mozarella-Bar wunderbar schauen kann.

Sollte man hier wohnen oder nach einem Gang durch die umliegenden Galerien hungrig sein, spricht nichts dagegen, an dieser Ecke inne zu halten, ob nun wegen Kaffee, Bier, Piadina oder eben wegen des Mittagstisches in der Mozarella-Bar.

Das tat ich an einem grauen Wintertag gegen 14 Uhr. Man begrüßte mich mit einem echten Buon Giorni. Ganz klar, man spricht italienisch hier. Wobei mir inzwischen oftmals nicht klar ist, ob dies eine Verkaufsmasche oder die Bedienung gerade erst aus Italien einwandert ist, sozusagen im Zuge der zweiten Einwanderungswelle, und schlicht kein Deutsch spricht. (Dies ist mir bei einem anderen Italiener passiert, was zu comedy-reifen Szenen führte, aber dies ist eine andere Geschichte.)

Also, Buon Giorno, und dann gab es die Karte, allerdings nicht die Mittagskarte. Die gab es auf Nachfragen, dann aber mit genauester Erläuterung: Vorspeise plus Pasta für €10,00, Vorspeise plus Fleisch für €12,00. Leider darf man die viel gelobte Caponate nicht als Vorspeise wählen. Aber sei es drum, klingt gut, dachte ich, und entschied mich für einen Salat mit Thunfisch und einem Rindfleischeintopf plus Gläschen Falanghina und Leitungswasser, das ohne Murren gebracht wurde.

Der Falanghina kam prompt und schmeckte vorzüglich. Nachschlagen bei Wikipedia zeigte: Falanghina ist eine eher unbekannte Rebsorte, die in Süditalien angebaut und gerade eine Renaissance erlebt – und ich war dabei.

Der Salat war ok, aber etwas lieblos und nichts besonderes, auch wenn er mit Grapefruit garniert war. Dagegen war der Rinderbraten vorzüglich. Grundsätzlich einfach, aber es stimmte alles. Wie zu erwarten, war auch an dem Kaffee nichts auszusetzen.

Und um es nicht zu vergessen: Bekannt ist die Mozarella-Bar natürlich für ihren Mozarella, aber auch für Antipasti und Wein, nicht zwingend für die Mittagsnudeln, und diese drei Dinge sind vorzüglich.

Fazit: Der Tag wurde definitiv farbenfroher. Der Lunch ist keine Sensation, aber definitiv zu empfehlen, vor allem wenn man in der Gegend ist. Auch zum Aperitivo ist die Mozarella-Bar eine sehr gute Wahl und Alternative zum Bier (bei Bier lieber gegenüber ins Hackbarths gehen), denn hier gibt es ein gutes Glas Wein, hervorragende Antipasti und natürlich erstklassigen wenn nicht sogar den besten Mozarella der Stadt.

 

Übersicht Mozarella-Bar

Coolness-Faktor: 3

Schnäppchen-Faktor: 3

Kulinarisch: 4

Service: 3

Schnelligkeit: 3

Location: 4

Terrasse: Ja, Sonne und Schatten

Wiederkehrfaktor: 3

Geeignet für: Geschäftsessen, miese und gute Tage

Mittagstisch: Montag – Samstag, 12 – 16 Uhr

Richtung: italienisch

Preis: €10,00 – 18,00

 

Mozarella-Bar

Auguststrasse 34, 10119 Berlin
http://bottega.alcontadino.eu/

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